Männertypen

Nie hätte ich gedacht, dass die ganze Sache so derart spannend werden könnte...

 

Zunächst stand ja für mich fest:; die Männer, die für Sex bezahlen, das können nur welche sein, die sonst keine abbekommen... oje... wie habe ich mich getäuscht... zum Glück... *lach

 

Ganz im Gegenteil... die meisten Männer sind in der gleichen Situation wie ich. Haben keine Beziehung - wollen oder können auch gar keine haben. Selbständige, Außendienstmitarbeiter, Beziehungsgeschädigte... *schmunzel.

 

Dann gibt es noch die Männer, die zwar eine Beziehung haben, aber etwas darin vermissen: Sex (natürlich) - aber nicht nur. Es gibt auch die, die einfach Zuneigung oder Zärtlichkeiten vermissen. Oder einfach jemanden brauchen, der auch mal zuhört. Die über ihre Probleme reden wollen mit jemandem Unbeteiligten.

 

Und dann gibt es noch die "Jäger". Männer, die einen sportlichen Wettkampf daraus machen, so viel wie möglich Kontakte zu knüpfen mit den Damen der käuflichen Liebe... - oftmals Narzisten, selbstverliebte Gockel, die mir selbstredend mein innerliches Schmunzeln nicht anmerken, sondern die von mir die volle Bestätigung für ihr Ego erhalten.

 

Aber es gibt auch die Frauenversteher, die Frauanflüsterer, die Frauenliebhaber. Das sind die Verwöhner... das sind die, die dafür sorgen, dass sich frau einfach fallen lassen kann, dass sie es sich gut gehen lassen kann. Egal ob beim Sex oder mit einer (Fuß-)massage. Diese Männer bringen ausser dem vereinbarten Honorar auch noch Blumen mit... oder Pralinen... oder Parfum... oder Champagner...  - und sie haben erkannt, dass sie den besten Sex haben, wenn sie dafür sorgen, dass es der Frau gut geht beim Liebesspiel...

 

Oh ja... ich hatte sie alle... - aber eines hatten sie letztlich alle gemein: sie ließen sich von mir um den kleinen Finger wickeln. Und... obwohl es ihnen durchaus bewusst war, dass ich dies mit ihnen tat... sie kamen wieder. Sie wollten mehr. Und immer wieder... Die meisten jedenfalls.

 

Und ich liebe sie alle. Ich liebe Männer... ich liebe die Lust... die Leidenschaft... den Kick des Verbotenen und ich liebe es, Männer glücklich zu machen. DAS ist meine Bestimmung.

 

 

25.11.13 22:31, kommentieren

Heimliches Begehren

Kaum ein Liebender oder eine Liebende würde wohl freiwillig zugeben sexuelles Verlangen nach anderen Menschen zu haben oder jemals an der Liebe zu zweifeln. Jemanden zu lieben, bedeutet für die meisten ebenfalls absolute körperliche Treue. Heimlich davon zu träumen oder auch nur das Begehren zu verspüren sich anderen hinzugeben oder die geliebte Person leiden zu sehen, löst ein Gefühl des Verrats an eben dieser aus. Doch zerstört heimliches Begehren die Liebe?

Gedanken sind die einzigen Dinge im Leben, die wirklich uneingeschränkt und absolut frei sind. Gedanken können nicht kontrolliert, ausgehorcht oder mit einer Beschränkung oder einem Verbot versehen werden. Hat der Mensch nicht die Freiheit und das Recht sich wenigstens in seinen Gedanken über die moralischen und gesellschaftlichen Grenzen hinwegzusetzen, die er sonst nicht zu überschreiten wagt?

Was ist, wenn er noch einen Schritt weiter geht... sich die heimlichen Gedanken zumindest ein Stück weit erfüllen mag? Wenn er nicht irgendwann zurückblicken will und sehnsuchtsvoll an die Dinge denkt, die er nicht erlebt hat?

Genau hier kommen Frauen wie ich ins Spiel... - Frauen, die ganz normalen Männern ihre geheimen Gedanken erfüllen können... - sie können eintauchen in eine Traumwelt... - unentdeckt, unverbindlich, ohne Verpflichtungen und doch sooo spannend, entspannend, prickelnd... - zur Erfüllung ihrer heimlichen Begehren!

In diesem Sinne: Das Leben ist schön - genießen wir  es...

23.11.13 15:48, kommentieren

Wie alles begann

Ich sitze noch in meinem Bettchen und sinniere darüber, wie es dazu kam, in den Escort-Bereich zu gehen.

Seit längerer Zeit bin ich nun Gott sei Dank Single... mein eigener Herr; kann über mich selbst bestimmen. Gelegentlich jedoch fehlt mir ein wenig die körperliche Nähe zum anderen Geschlecht. Also habe ich es zunächst auf diversen Chat-Seiten versucht... Nachteil dort: nach kurzer Zeit schon benahmen sich meine Bekanntschaften wie Beziehungen... heißt, ich sollte Rechenschaft ablegen, wann ich wo gewesen sei, und vor allem mit wem. Doch gerade das wollte ich ja nun nicht mehr.

Eine Freundin meinte irgendwann entnervt: "Dann geh doch in den käuflichen Bereich... dort ist alles geklärt und jeder weiß, worum es geht." Hm... gesagt, getan. Nun bin ich ja keine 20 mehr... die Mädchen auf den diversen Seiten waren alle deutlich jünger als ich. Würde sich denn überhaupt irgend jemand für mich interessieren? Und... was würden das für Männer sein, die ich dann treffe? Womöglich solche, die sonst keine abbekommen... die häßlich, unfreundlich und alt sind? Oje... so viele Gedanken, so viele Zweifel.

Eines Tages hat meine Freundin "Nägel mit Köpfen" gemacht. Sie brachte ein kleines Handy an und meinte: "Heute erstellen wir für dich ein Profil." Gut... ok... ich ließ mich drauf ein...

 ...und das Handy klingelte im Minuten-Takt. Kaum zu glauben, wie viele Männer sich für mich interessierten, wie viele mich treffen wollten... ich war völlig überfordert mit diesen vielen Anfragen zu einem Date. 

Nach ein paar Tagen hatte ich dann die Anrufer ein wenig sondiert und das erste Date war geplant... ich war absolut nervös und hibbelig... - wie es ablief? Kannst du in meinem Blog nachlesen "Mein erstes Escort-Date". Viel Spaß beim Lesen...

 

 

23.11.13 10:35, kommentieren

Süße wilde Reiterin

Mit Küssen sie ihn zart bedeckt,
sein Atem wird so schwer.
Sanft züngelnd sie den Phallus neckt
und will noch sehr viel mehr.

Sie schwingt sich auf ihn,
er sinkt hin
und sieht erstaunt sie an.
Du süße, wilde Reiterin,
du gehst ja ganz schön ran!

Und lachend sie sich nun bewegt
auf seinem Pfahl der Liebe.
Was ihn sehr heftig jetzt erregt,
sind ihre kleinen Hiebe.

Dann weiten seine Augen sich
Er sieht es vor sich schweben,
das Zwillingspaar so rund und prall,
so schön, so voller Leben.

Sein Mund sucht ihre Knospen gleich.
Er möchte sie beglücken,
und hört voll Freude wie sie seufzt.
Er hört es mit Entzücken.

Halb zieht sie ihn,
halb sinkt er hin
und flüstert ihren Namen:
Du süße, wilde Reiterin,
kennst du denn kein Erbarmen?

Da bohren ihre Fersen sich
voll Kraft in seine Lenden,
und ihre Hüften kreisen wild.
Sie will das Spiel beenden.

Noch einmal bäumen sie sich auf,
dann sinkt sie auf ihn hin.
Er nimmt sie zärtlich in den Arm,
die süße, wilde Reiterin.

(leider nicht von mir - aber ganz in meinem Sinne... ;-))

21.11.13 21:50, kommentieren

Moral oder Scheinmoral

 

 

Und wieder einmal mache ich mir Gedanken um meine lieben Mitmenschen. Oder um Werte... um Wertvorstellungen.

 Erstaunlich, wie viele Frauen und Männer in meinem Umfeld fremd gehen. Oftmals jahrelang mit dem gleichen "Partner" - mitunter aber auch häufig wechselnd. Das Umfeld duldet dies stillschweigend. Alle wissen Bescheid - ausser natürlich dem "richtigen" Partner.

 Meine Freundin ist gemeinsam mit ihrem Mann in der Swingerszene unterwegs. Sie haben keine Scheu, dies auch den Leuten in ihrem Umfeld zu erzählen, die sie danach fragen. Beide sind sich einig, sie wollen ihre Lust ausleben - mit anderen Partnern. Und... sie würden den anderen niemals hintergehen, denn das tut man unter Swingern nicht.

 

Bei den "normalen" Menschen (auch bei den Fremdgängern) sind sie jedoch nicht gut angesehen... man beäugt misstrauisch, was die beiden so treiben, es wird getuschelt und getratscht. Als besonders "anormal" wird eingestuft, dass sie das offen vor dem anderen tun.

 

Fremdgehen ist moralisch einwandfrei - gemeinsames Swingen der Partner ist unmoralisch?

 

 Und ich wundere mich einmal mehr über die Scheinmoral meiner Mitmenschen...

 

 

20.11.13 16:17, kommentieren

Mein erstes Escort-Date

Es ist soweit... heute treffe ich mich zum ersten Mal im Escort mit einem Mann. Am Telefon klang er sehr freundlich, eine warme herzliche Stimme... damit zog er mich sofort in seinen Bann. Wir sprachen über seine und meine Vorlieben und Tabus. Und natürlich über das Outfit, welches ich tragen sollte, wenn ich ihn im Hotel besuche.

Ich habe alles vorbereitet... intensive Körperpflege... ich dufte, bin dezent geschminkt und glatt rasiert... -  auch mental auf ihn eingestellt... auf das Treffen mit ihm... ich bin gespannt und ein wenig nervös und absolut hibbelig. 

 Pünktlich treffe ich am Hotel ein. Ich schnappe meine Tasche und gehe in die Lobby. Selbstbewusst, mit einem Lächeln auf den schön geschminkten Lippen und nach aussen hin merkt man mir meine Nervosität nicht an. 

Ein Mann kommt auf mich zu... das muss er sein. Er fragt mich nach meinem Namen und begrüßt mich mit einem Küsschen auf die Wange. Er flüstert mir ins Ohr: "Du siehst umwerfend aus". Wir setzen uns in die Bar und unterhalten uns bei einem Drink. Er hat mich für zwei Stunden gebucht und meine Aufregung wandelt sich langsam in Erregung... Seine Blicke werden von meinem tiefen Dekolletè immer wieder angezogen. Meine Füße stecken in schwarzen hochhackigen Lackpumps... auch dies entgeht seinem aufmerksamen Blick nicht... er folgt der Linie meiner nylonbestrumpften Beine... mir wird langsam heiß...

 Nach etwa einer halben Stunde fragt er mich, ob er mir sein Zimmer zeigen darf. Er zwinkert mir zu und ich begleite ihn gern. Nachdem ich mich kurz umgesehen habe, überreicht er mir einen Umschlag mit dem vereinbarten Honorar und hilft mir aus meinem langen schwarzen Ledermantel. Darunter trage ich - wie gewünscht - nur heiße Dessous - Corsage mit Strapsen und Strümpfe. 

Er hat leise stimmungsvolle Musik eingestellt und seine Hände und seine Lippen beginnen meinen Körper zu erforschen...  - ich gebe mich ihm hin und genieße seine Berührungen... seine geflüsterten dirty Worte und seine Küsse... - die Eindrücke verschwimmen zu einem Ganzen... einem Rausch... einem Fest für die Sinne...

 

 Später, als ich wieder in meinem Auto sitze, brauche ich noch ein paar Momente, um mich zu sammeln...  Er hat mich verabschiedet mit den Worten: Wir werden uns wiedersehen...

 Ich fühle den Umschlag in meiner Tasche... schaue hinein und kann es kaum glauben: es ist die vereinbarte Summe... - und... so guten Sex hatte ich noch nie. Ob es nur die Aufregung, das Neue, der Kick war...  - oder das "Gesamtpaket"... keine Ahnung... das Adrenalin in meinem Körper beruhigt sich langsam wieder und ein Wohlgefühl macht sich breit...

 

Ich fürchte, ich werde zum "Wiederholungstäter"... 

 

 

 

 

1 Kommentar 20.11.13 11:08, kommentieren

Mein wahres ICH

Es ist nicht immer einfach, sich in einer Männerdomäne zu behaupten. Aber noch viel schwieriger scheint es mir zu sein unter Frauen... das ist dann wie "unter Wölfen"... sie geben sich Küsschen, wenn sie sich sehen - aber sie wünschen sich die Pest an den Hals, wenn die andere hübscher oder schlanker ist, eine bessere Haut oder Frisur hat oder sich die Männer mehr nach der anderen umdrehen...

 

Wie auch immer... ich habe einen stressigen Job, aber ich habe ihn mir selbst ausgesucht. Daher mache ich ihn auch gern. Nur... ich brauche einen Ausgleich. Meine soziale Ader flüsterte mir ins Ohr. "mach doch Telefonseelsorge" - der Teufel im Nacken sprach von "Telefonsex".

 

Ich ging noch einen Schritt weiter... - ich wurde Escortlady. Begleitservice. Und... nein, Frau Alice Schwarzer... kein Mensch hat mich dazu gezwungen. Es war meine freie Entscheidung. Mein Wille. Und: ich habe auch noch Spaß dabei! Das Nützliche verbinde ich mit dem Angenehmen. Denn... eine Beziehung kommt für mich nicht in Frage. Ich bin mein eigener Herr. Gelegentlich gönne ich mir ein derartiges Treffen... tue damit meinem Ego und meinem Körper gut - und meinem Portemonnaie auch noch... *lächel

 

Wenn du willst, dann lies meine Geschichten. In loser Folge werde ich hier berichten von meinen Abenteuern. Ob ich sie wirklich erlebt habe - oder ob sie nur meiner Phantasie entspringen - das darfst du gerne selbst entscheiden... *zwinker

1 Kommentar 19.11.13 22:30, kommentieren

Mein zweites ICH

Kennst du das auch? Das Gefühl, einfach mal ein anderer Mensch sein zu wollen? Ok... was hindert dich daran? *lächel

 

Ich habe es getan. Ich möchte einfach mal testen, wie sich das anfühlt... also... habe ich mir eine neue Biografie zugelegt... mein zweites Ich. Und das werde ich jetzt ausleben. Ich bin gespannt, was passieren wird... - denn brav war ich bisher. Jetzt will ich etwas anderes. Leben. Lieben. Lust.

 

Willst du dabei sein? Bei meinen Ausflügen in das andere ICH? 

 

 

 

19.11.13 22:07, kommentieren